21. September 2021

Neue Europazentrale von Sony Music in Berlin mit CONTRAFLAM-Verglasungen

Brandschutz und Ästhetik klangvoll vereint

Die Sony Music Group hat im Herbst 2020 im Berliner Stadtteil Schöneberg ihre neue Firmenzentrale bezogen. Wo in 1970er-Jahren David Bowie und Iggy Popp ihre Spuren hinterlassen haben, residiert jetzt der Musikproduzent in einem vom Architekturbüro Gewers Pudewill entworfenen, elegant geschwungenen Gebäude. Der stylische Innenausbau von Studio Karhard spielt auf der Klaviatur der Clubszene. Für den Brandschutz sorgen sich nahtlos ins Konzept fügende Glastrennwände mit CONTRAFLAM-Gläsern von Vetrotech Saint-Gobain.

Ein großer Raum mit einer schräg durchs Bild verlaufenden, rosafarbenen Glaswand, die einen Cafeteriabereich links mit einer langen schwarzen, ledernen Sitzbank von einem Saal mit Holzboden, einer wandgroßen Leinwand, einem pinken Pouf und Bildschirmen mit Sonylogo, trennt.
×

Die Cafeteria, die auch als Veranstaltungsraum fungiert, ist Dreh- und Angelpunkt der neuen Europazentrale von Sony Music. © Vetrotech Saint-Gobain, Fotograf: Matthias Enter

Ob R’n’B, Reggae oder Rock, Soul, Schlager oder Swing: Die Bandbreite der Musikstile der von Sony Music vertretenen Künstlerinnen und Künstler ist groß. Vielfältig und offen sollte auch der Charakter der neuen Europazentrale des Unterhaltungskonzerns im Berliner Stadtteil Schöneberg sein, die das Unternehmen im Herbst 2020 bezogen hat. Und so finden sich am neuen Standort neben Büroräumen auch Auftritts-, Präsentations- und Produktionsmöglichkeiten. Vom neuen, über 8.000 Quadratmeter großen Hauptsitz werden Tausende deutschsprachige und internationale Künstler und Autoren betreut.

Brandschutztüren und -wände aus CONTRAFLAM 30 und 90 Verglasungen

Der vom Architektenbüro Gewers und Pudewill entworfene siebenstöckige Gebäudekomplex bildet den ersten eigenständigen Baustein des neuen Stadtquartiers auf dem ehemaligen Commerzbank-Areal, das in den vergangenen Jahren einer umfassenden Transformation unterzogen worden ist. Er grenzt an das Sony Center am Potsdamer Platz und an den Nollendorfplatz an. Durch Umbau, Abbruch, Sanierung und Neubau ist hier ein lebendiges, seine Vergangenheit nicht leugnendes neues Viertel entstanden. Während das Äußere des Neubaus sich als weißer Baukörper präsentiert, der durch gerundete Fassadenelemente Versprünge der benachbarten Gebäude städtebaulich heilt, ist das Innere stilistisch vom Glamour der 1980er-Jahre geprägt. Das mit dem Innenausbau beauftragte Studio Karhard setzte bei der Gestaltung auf viel Stahl, Glas und Glitzer. Das Konzept, das sich stark auf den Ort bezieht, stellt die Verbindung zur Musikgeschichte her, die, in den 1970er-Jahren beginnend, die Gegend bis heute durch zahlreiche Clubs und Institutionen prägt. Offenheit und Raum für Begegnungen sind deshalb wesentliche Merkmale des Gestaltungskonzeptes. Diesem Konzept folgend, sind die Brandschutztüren und -wände im Gebäude aus Glas, ausgeführt als CONTRAFLAM 30 und 90 Verglasungen, die höchste Sicherheitsstandards mit maximalem Durchblick kombinieren.

Geschützte Räume für Kreativität

Mit der Innenarchitektur der neuen Sony Music-Zentrale hat Studio Karhard einen markanten Ausdruck für die Identität des Unternehmens geschaffen, die eine fließende, futuristische und transparente Präsenz ausstrahlt. Die Innenarchitekten, die auch schon den berühmten Berliner Club Berghain gestalteten, ließen sich bei der Entwicklung der Innenräume von der Clublandschaft Schönebergs inspirieren. Das Haus zeichnet sich durch eine Vielzahl hochmoderner Musik- und Multifunktionsräume aus, so gibt es unter anderem ein voll ausgestattetes Tonstudio. Dreh- und Angelpunkt des Gebäudes ist die Cafeteria, die auch als Veranstaltungsraum mit Bühne und Barbereich für Veröffentlichungen, Record Releases Partys und andere Events fungiert. Neben der Cafeteria befindet sich die Lobby, deren Gestaltung mit einer weißen Waschbetonwand und einer freistehenden Videostele an eine Galerie erinnert. Hinter der Cafeteria befindet sich das futuristisch geprägte Konferenzzentrum.

Zwischen Lobby und Cafeteria war der Einbau einer Brandschutzwand mit EI 90-Verglasung erforderlich. Sony Music wünschte sich aus ästhetischen Gründen eine farbige Verglasung. Nach vorheriger Bemusterung kamen hier CONTRAFLAM 90-4 STADIP COLOR-Gläser im Jansen Stahlsystem zum Einsatz. Auf allen Etagen sind die Büro- und Besprechungsräume durch gläserne Trennwände und Türen unterteilt. Von den Fahrstühlen und dem Treppenhaus gibt es direkte Verbindungen zu den Großraumbüros, deshalb mussten dort Brandabschnitte geschaffen werden. Diese wurden als CONTRAFLAM 30-Verglasungen im Jansen Stahlsystem ausgeführt. In den Eingangsbereichen zu den Etagen sind ebenso wie im Tonstudio zudem Brandschutzgläser mit erhöhten Schallschutzeigenschaften eingebaut worden.

Begegnungscharakter an Materialien ablesbar

Um den Begegnungscharakter des Hauses deutlich zu machen, in dem sich nicht nur Mitarbeitende, sondern auch MusikerInnen und andere Musikschaffende treffen können, hat Studio Karhard in allen Räumen Materialien eingesetzt, die normalerweise eher in Clubs und Bars zu finden sind, wie schwarzer Asphaltestrich, cremeweißer Waschbeton und hinterleuchtete Glaslamellen. Im gesamten Haus wurde zudem eine individuelle Möbelauswahl getroffen, die eine gemütliche und stylische Raumatmosphäre erzeugt und, wie Sony Music auch, allen musikalischen Genres gerecht werden soll. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Sonderflächen zuteil: So befindet sich im 5. Obergeschoss der White Room, ein für alle MitarbeiterInnen zugänglicher Bereich mit Zugang zu einer Dachterrasse, einer Musikbox mit einem weißen Sofa für zehn Personen und einer runden Bar aus Edelstahl. So ist mit der Sony Music Europazentrale ein Ort mit einem stilistisch starken Auftritt entstanden, bei dem sich die Brandschutzverglasungen wie selbstverständlich einfügen und zugleich Schutz auf höchstem Niveau bieten.