8. November 2019

Kokon mit Fenster

Gebogenes Glas in Kieferorthopädiepraxis

Raum-in-Raum-Objekt mit gebogenem 3D-Glas in der Kieferorthopädie-Praxis smilikeme Hamburg
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Raum-in-Raum-Objekt mit gebogenem 3D-Glas. © Aligne Technology

In den Colonnaden in Hamburg wurde vergangenes Jahr nach Berlin das zweite „smilike. me“-Zentrum eröffnet. „smilike.me“ steht für ein neues Behandlungskonzept in der Kieferorthopädie. Genauso modern wie die Zahnkorrekturmethode präsentieren sich die Räume der barrierefreien Zentren, die an weiteren Standorten entstehen sollen. Beim Betreten der ebenerdigen Praxis in Hamburg fällt sofort das auf einer beleuchteten Sockelleiste schwebende Centerpiece auf. Es bildet eine gefällige Abgrenzung des loungeartigen Empfangsbereiches zu den dahinterliegenden Behandlungsräumen. Im schallgedämmten, kokonartigen Centerpiece finden in angenehmer Atmosphäre lockere Beratungsgespräche und Präsentationen mit modernen Informationsmedien statt. „Wir hatten nur neun Quadratmeter Grundfläche für das Raum-in-Raum-Objekt zur Verfügung. Also tüftelten wir verschiedene 3-D-Modelle aus und entschieden uns für die ovale Form mit organischen Rundungen und einer eiförmigen Öffnung nach oben. Dadurch wirkt das Innere großzügig und hell, so dass man das Gefühl hat, in einem größeren Raum zu sitzen“, erläutert Architektin Anika Wolff. Licht fällt durch das breite Fenster vorne, durch das auch der 3-D-Drucker zu sehen ist, mit dem die neuartigen Zahnkorrekturschienen hergestellt werden. Das gebogene 3D-Glas besteht aus PLANICLEAR CONTOUR in den Abmessungen 2.200 × 741 mm und wurde vom SAINT-GOBAIN GLASSOLUTIONS-Standort Döring Berlin gefertigt.