5. Mai 2020

Corona-Virus

Gefragt – gläserner Tröpfchenschutz

Laut Empfehlungen der deutschen Virologen ist die Einhaltung des Mindestabstands eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, um die Übertragung des Corona Virus einzugrenzen. Wo dies schwierig umzusetzen ist – zum Beispiel an Kassen oder in der direkten Kundenkommunikation – kommen individuell gefertigte, mobile Schutzwände aus Glas zum Einsatz. Einige Partner bieten diese jetzt an.

Gläserner Tröpfchenschutz mit halbrunder Durchreiche in einer Apotheke
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Markus Holpp von Glas Wehrle hinter einem Tröpfchenschutz © Glas Wehrle

[Köln/Stolberg, 28.04.2020] Bundesweit gelten weiterhin Kontaktbeschränkungen, um die Ausbreitung des Corona-Virus‘ in den Griff zu bekommen. Erste Lockerungsmaßnahmen sind – je nach Bundesland unterschiedlich – am 28.04.2020 in Kraft getreten. Diese Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten für alle Bundesbürger weiterhin bzw. seit neuestem:

· Mindestabstand einhalten (mindestens 1,50 Meter, besser 2,00 Meter),

· gründliche Hygienemaßnahmen durchführen, unter anderem gründliches Händewaschen,

· sich nur in kleinen Gruppengrößen aufhalten/unterwegs sein (je nach Bundesland unterschiedlich),

· Tragen von Mund-Nase-Masken im ÖPNV und in Geschäften (je nach Bundesland unterschiedlich).

In manchen Fällen ist es jedoch schwierig, den Mindestabstand einzuhalten – zum Beispiel beim Bezahlen an der Kasse im Einzelhandel oder an Tankstellen, beim Abholen von Rezepten beim Arzt, von Medikamenten in der Apotheke oder bei der Kundenkommunikation, um nur einige Bereiche zu nennen. Für diese Situationen bieten einige CLIMAplusSECURIT-Partner passende Lösungen in Form von leicht aufzustellenden oder zu montierenden, transparenten und hygienischen Trennwänden aus Glas. Dieser Tröpfchenschutz, auch Tröpfchen-Abschirmung, Hustenschutz, Hygieneschutz, Niesschutz, Spritzschutz, Schutzglas oder Virenschutz genannt, kann individuell konfigurierbar ausgestattet werden und schützt sowohl Kundinnen und Kunden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer möglichen Infektion durch Tröpfchen. Die Montage ist einfach, der Tröpfchenschutz kann flexibel wieder auf- und abgebaut werden und somit das gesamte Jahr bestehen bleiben. Oder, nach überstandener Corona-Pandemie, zu den jährlichen Grippewellenzeiten temporär wieder aufgestellt werden.

Im Angebot: Einscheiben- oder Verbund-Sicherheitsglas

Die mobilen Schutzgläser der CSP sind entweder aus Einscheiben-Sicherheitsglas oder Verbund-Sicherheitsglas in verschiedenen Stärken gefertigt und mit und ohne Durchreiche erhältlich. Sie sind lösungs- und reinigungsmittelbeständig und damit im Gegensatz zu den Plexiglasvarianten auch im Dauereinsatz absolut hygienisch, da durch die porenreine Oberfläche beim Säubern keine Kratzer und Rillen entstehen können und somit Bakterien und Viren keine Chance haben, sich dauerhaft festzusetzen. Das Angebot wird bereits gut angenommen und die Kunden sind zufrieden, wie Claudia Müller von Glas Müller/Frastanz berichtet: „Unser erster Kunde war Anfang März ein Krankenhaus, das drei Tröpfchenschutz-Verglasungen für die Anmelde- und Aufnahmeschalter bestellte. Als nächstes orderte ein Speditionsunernehmen ebenfalls eine individuelle, fest verbaute Schutzverglasung. Und so ging es weiter: ein Landesfeuerwehrverband, ein Weltladen … Von fast allen Kunden haben wir sogar persönlich positive Rückmeldungen erhalten, wie schön so eine Verglasung mit „Echt“-Glas aussieht“.

Virenschutzmaßnahmen am besten aus Glas

Im Journal of Hospital Infection, Volume 104, Issue 3, March 2020, 246-251, werden als wirksame Desinfektion gegen Covid-19 auf Oberflächen Desinfektionsmittel aus 62-71% Ethanol und 0,1% Natriumhypochlorit empfohlen. Glas kann problemlos regelmäßig mit diesen Chemikalien auch über einen langen Zeitraum gereinigt werden, ohne dass sich die hygienischen Mindeststandards ändern.

Eine Zusammenfassung des Journal of Hospital Infections-Artikels siehe unten

Rechtlich korrekte Bezeichnung des gläsernen Virenschutzes

Auch wenn der gläserne Tröpfchenschutz wirksam und hygienisch gegen Tröpfchen und damit Spucke schützt, so dürfen diese Produkte nicht „Spuckschutz“ genannt werden. Grund: Das österreichische Unternehmen Gyrcizka KG, das sich auf die Verarbeitung von Acrylglas und Kunststoff spezialisiert hat, ließ die Marke Spuckschutz® im Jahr 2002 beim österreichischen Patentamt eintragen und im Jahr 2013 als Unionsmarke auch in Deutschland schützen. Bei Zuwiderhandlungen, sprich Nutzung des geschützten Begriffs „Spuckschutz“, drohen bis zu 15.000,00 € Strafe. Deshalb noch einmal: Nur Tröpfchenschutz, Tröpfchen-Abschirmung, Hustenschutz, Hygieneschutz, Niesschutz, Spritzschutz, Schutzglas oder Virenschutz sind – zum jetzigen Zeitpunkt – rechtlich unbedenkliche Begriffe. Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier im Bauforum.at.

 

Zusammenfassung (abstract) Journal of hospital infection, vol 104, issue 3

„Derzeit ist die Entstehung eines neuartigen humanen Coronavirus, SARS-CoV-2, zu einem globalen Gesundheitsproblem geworden, das beim Menschen schwere Infektionen der Atemwege verursacht. Es wurden Übertragungen von Mensch zu Mensch mit Inkubationszeiten zwischen 2 und 10 Tagen beschrieben, die die Ausbreitung über Tröpfchen, kontaminierte Hände oder Oberflächen erleichtern. Wir haben daher die Literatur zu allen verfügbaren Informationen über die Persistenz von menschlichen und veterinärmedizinischen Coronaviren auf leblosen Oberflächen sowie zu Inaktivierungsstrategien mit Biozidmitteln zur chemischen Desinfektion, z. B. in Gesundheitseinrichtungen, überprüft. Die Analyse von 22 Studien zeigt, dass humane Coronaviren wie das SARS-Coronavirus (Severe Acute Respiratory Syndrome), das MERS-Coronavirus (Middle East Respiratory Syndrome) oder endemische humane Coronaviren (HCoV) auf leblosen Oberflächen wie Metall bestehen bleiben können. Auf Glas oder Kunststoff für bis zu 9 Tage. Es kann jedoch durch Flächendesinfektionsverfahren mit 62–71% Ethanol, 0,5% Wasserstoffperoxid oder 0,1% Natriumhypochlorit innerhalb von 1 Minute effizient inaktiviert werden. Andere Biozidmittel wie 0,05–0,2% Benzalkoniumchlorid oder 0,02% Chlorhexidindigluconat sind weniger wirksam. Da für SARS-CoV-2 keine spezifischen Therapien verfügbar sind, ist eine frühzeitige Eindämmung und Verhinderung einer weiteren Ausbreitung von entscheidender Bedeutung, um den anhaltenden Ausbruch zu stoppen und diesen neuartigen Infektionsfaden zu kontrollieren.“

Quelle: https://www.sciencedirect.com/journal/journal-of-hospital-infection/vol/104/issue/3

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