19. Mai 2020

Die Vervielfältigung der Räume

Spiegel als attraktive Designelemente

Spiegel sind reizvolle Designelemente in der Innenraumgestaltung, denn sie können Räume in alle Richtungen erweitern, Licht und Blicke lenken, Proportionen und Perspektiven verändern sowie eine Reihe weitere Funktionen übernehmen. So können Spiegel auch als Heiz- oder Lichtquelle, als Tür, Trennwand oder sogar als Informationsträger fungieren. Dabei passen sie sich allen Stilen an und lassen sich individuell gestalten, sowohl in Privat- als auch in Geschäftsräumen.

Zwei große Spiegel über gläsernen Waschbecken
×

Spiegel sind attraktive Gestaltungselemente, mit denen sich Räume auf raffinierte Weise in Szene setzen lassen. © Matteo Cirenei

Spiegel lassen sich vielfältig und in nahezu allen Innenbereichen einsetzen. Neben der klassischen Wandbefestigung können Spiegel auch als Türen oder Trennwände gefertigt werden. Damit erweitern sie die Gestaltungsspielräume und eröffnen neue Nutzungsmöglichkeiten. So können Spiegel beispielsweise genutzt werden, um dunkle Räume aufzuhellen, indem man deren lichtlenkende Eigenschaften nutzt. Eine interessante Möglichkeit, um Räume optisch zu erweitern, sind auch bodentiefe Spiegel, weil sie die Illusion erzeugen, der Fußboden setze sich im Spiegel fort. Spiegel können jedoch auch selber als Lichtquelle dienen, indem Leuchten direkt auf oder hinter der Oberfläche befestigt werden. Verdoppeln lässt sich die Spiegelwirkung, wenn Türen oder Möbelfronten beidseitig verspiegelt werden. Eine Variante, die gerade in kleineren Räumen auf platzsparende Weise für mehr Weitläufigkeit und Helligkeit sorgen kann.

Spiegelwirkung gezielt einsetzen

Ein zentraler Aspekt beim Anbringen von Spiegeln, vor allem im Wohnbereich, ist die Frage, was sich überhaupt spiegeln soll und was im Spiegel zu sehen sein wird. Wenn sich dem Spiegel gegenüber nur eine weiße Wand befindet, verpufft der Spiegeleffekt und es kann dazu führen, dass optisch ein Loch in die Wand gerissen wird. Auch in Räumen mit vielen Fensterflächen sollte der Platz für einen Spiegel sorgfältig ausgewählt werden, um eine visuelle Vervielfältigung der Fenster zu vermeiden. Spiegel eignen sich, neben der klassischen Variante als zugeschnittenes frei aufgehängtes Element, auch als Wand- oder Möbelverkleidung und für alle Arten des Zuschnitts. Durch Sandstrahlen, Gravieren, Mattieren oder Bedrucken lassen sich zudem unterschiedliche Dekore aufbringen und Spiegel individuell gestalten. Bei erhöhtem Sicherheitsbedarf, beispielsweise wenn Kinder im Haushalt leben, lassen sich Silberspiegel mit Hilfe einer Splitterbindefolie als Sicherheitsspiegel anfertigen.

Sehen und nicht gesehen werden

Eine raffinierte Variante für die Innenraumgestaltung ist der Einsatz von sogenannten Spionspiegeln. Das Prinzip beruht darauf, dass der Spiegel bei entsprechenden Lichtverhältnissen durchsichtig ist. So lässt sich immer von einem dunklen Raum in einen helleren hineinsehen, im helleren Raum spiegelt man sich dagegen im Glas. Diese Wirkung lässt sich für glanzvolle Gestaltungsideen verwenden, beispielsweise als Abtrennung zwischen Schlafzimmer und Bad oder zwischen Wohnraum und Flur. Möglich macht das ein Spiegel wie MIRASTAR, der sich durch ein chromhaltiges Mehrfach-Schichtsystem statt einer Silberschicht auszeichnet. Im Gegensatz zu Silberspiegeln können Chromspiegel auch über längere Zeit in Feuchträumen eingesetzt werden, weil die Beschichtung korrosionsfest und unempfindlich gegen Wasserdampf ist. MIRASTAR kann zu Sicherheitsglas verarbeitet und dann auch als freistehende Trennwand eingesetzt werden.

Glänzende Aussichten

Ungewöhnliche Effekte lassen sich auch mit einem satinierten Spiegel wie beispielsweise SATINOVO MATE MIRALITE erzielen. Das Glas setzt durch die Licht reflektierende Silberschicht strahlende Akzente – ohne zu spiegeln. Sein metallischer Glanz gibt Räumen zudem kühle Eleganz und betont eine klare Formensprache, daher eignet es sich besonders für einen modernen oder puristischen Einrichtungsstil. SATINOVO MATE MIRALITE ist in vier verschiedenen Farbton-Varianten erhältlich, die je nach Basisglas eine kühle, klare, dezente oder warme und immer elegante Ausstrahlung haben.

Nachhaltig gut aussehen

Möbel und Baustoffe für den Innenbereich sollten frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen sein, das heißt sie sollten keine Emissionen abgeben, weder an die Raumluft noch bei direkter Berührung. Dieser Aspekte ist z. B. besonders wichtig in Haushalten mit Kindern oder Kindergärten sowie in Krankenhäusern. Spiegel von SAINT-GOBAIN Glass Deutschland, beispielsweise aus der MIRALITE-Reihe, werden umweltschonend, z. B. ohne den Zusatz von Kupfer und Blei gefertigt. Als weltweit erster Glashersteller hat das Unternehmen für seine Gläser Ökobilanzen in Form einer Umweltproduktdeklaration (EPD) erstellt.

Inside

MIRALITE PURE: Ein reines Spiegelbild der Natur

MIRALITE PURE ist ein Spiegel, der höchste Qualität mit einzigartigen Umweltmerkmalen vereint: dank des klaren Glases sorgt er für eine verbesserte Lichtintensität im Raum, schafft eine angenehme Atmosphäre und ist ideal für den Einsatz in Wohnräumen (Bäder, Flure etc.) und im Nicht-Wohnbau wie Büros, Geschäftsräumen, Hotels, Restaurants und Sporthallen. Die hohen Leistungsmerkmale – die einfache Kantenbearbeitung sowie außergewöhnliche Qualität und Haltbarkeit – erleichtern die Verarbeitung und bieten hohen Nutzungskomfort. Durch den anthrazitfarbenen Schutzlack wird der Durchleuchtungseffekt bei der Beleuchtung des Spiegels von hinten (z. B. mit LED3) verringert. Darüber hinaus bietet die Anwendung von durchgefärbtem Glas vielfältige Möglichkeiten für die Raumgestaltung.

Die Klarheit und Durchsichtigkeit von MIRALITE® PURE und dessen blei- und lösemittelfreie Zusammensetzung entsprechen dem gestiegenen Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein. Ein optimiertes, ressourcenschonendes Verfahren erlaubt den Einsatz von nur einer Schicht Schutzlack, das den Verbrauch um 20% senkt. Der Spiegel besteht zudem zu 30% aus recyceltem Glas. 30% des bei der Produktion verbrauchten Wassers wird aufbereitet und wiederverwendet, und 100% der Metalle, seltenen Erden und des Bruchglases werden recycelt. Der Lack auf Wasserbasis enthält keinerlei aromatische Lösungsmittel (Xylol), 70% weniger Lösungsmittel und entspricht der Decopaint-Richtlinie 1 (zulässiger Grenzwert für den Gehalt: 130g/l). Auf diese Weise wird die Arbeitssicherheit in den Produktionsanlagen verbessert. Frei von Bleizusatz, kann es einfach recycelt werden.